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Pyöräjuttuja - Fahrradfabeln:

Der Kauf

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Bevor man übers Fahrradfahren schreiben kann, muss man eines haben. Viele stänkerten vor der Abreise, man könne wohl wenig dümmeres tun, als sich im Herbst in Finnland ein Fahrrad zu kaufen. Doch merket Euch: während sich die Mitteleuropäer im letzten Monat bei 15 Grad und Dauerregen den A. abgefroren haben, genossen die Finnen bei lauschigen 25 Grad ihr Abendbier. Drum ein Fahrrad muss her, denn es gibt wenig klügeres zu tun, als sich ein Fahrrad zu kaufen. Schon am zweiten Tag in der neuen Heimat schritt ich zur Tat. Die Bedeutung der richtigen Wahl kann gar nicht unterschätzt werden, denn ein gutes Gefährt ist Anlass zu grösster Freude, ein schlechtes hingegen bereitet unendlichen Ärger. Am billigsten wäre es natürlich, ein gebrauchtes Fahrrad zu erstehen, zum Beispiel auf einer Auktion der Polizei, doch da eine solche Auktion erst in einigen Wochen stattfindet und bei einer finnischen Auktion die Gefahr bestünde, dass ich die Zahlen durcheinander bringe (ihr wisst schon: yksi, kaksi, kolme...) und am Ende mit einem sündhaftteueren Schrotthaufen dagestehe, beschloss ich ein bisschen Geld in die Hand zu nehmen, um im Sinne des schnellen Dislozierns und der körperlichen Ertüchtigung sowie des allgemeinen Wohlbefindens ein brandneues Fahrrad zu kaufen (der Schwedischen! Marke Crescent: sorry Helkama), stark reduziert, doch immer noch zu einem anständigen Preis. Seither bin ich wahrlich glücklicher, habe mich über vieles gefreut, über einiges geärgert, aber vor allem über all die kleinen Dinge gewundert, die hier in Helsinki anders sind. Drüber möchte ich berichten.

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